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Kleine Geschichte des Kissens

KLEINE GESCHICHTE DES KISSENS

Die alte Weisheit: „Wie man sich bettet, so liegt man“, ist sicher oft im übertragenen Sinne gemeint, aber man kann sie auch wörtlich nehmen. Was ist ein harter Untergrund gegen einen weichen Schlafplatz? Ein wesentlicher Bestandteil unseres Schlafkomforts ist ein Kissen, doch wann ist es entstanden? Hier erfährst du mehr:

mySheepi® fragt: Wie wandelte sich das Kissen in den Epochen?

Die Frühzeit

Sicher hatten auch die frühesten Menschen Schlafplätze. Ob diese aber mit einer Decke oder einem Kissen ausgestattet waren, ist weitgehend ungeklärt. Aller Wahrscheinlichkeit nach gab es schon früh Tierfelle, die als Decken oder Bett benutzt wurden. Vielleicht auch als Kissen? Wir wissen es nicht genau. Man vermutet auch, dass Holz oder Steine als Stütze für den Kopf gedient haben. Betten und damit auch Kissen im heutigen Sinn gab es zur Zeit der Nomaden nicht. Das änderte sich und Schlafplätze waren Liegemulden, die Menschen legten weiche Materialien hinein, sie betteten sich, stützten den Kopf und deckten sich zu. 

Die Antike 

Die Wissenschaft ist sich sicher: spätestens die ägyptische Hochkultur kannte richtige Betten. Man vermutet, dass die Ägypter sogar die ersten waren, die spezielle Anfertigungen zur Nachtruhe herstellten. Metallgestelle waren bekannte Formen, die den heutigen Betten sehr ähnlich sahen. Doch die Entwicklung des Kissens steckte da wohl noch in sehr kleinen Kinderschuhen. Die Menschen hatten zwar begriffen, dass sie diesen beim Liegen entstehenden „Hohlraum“ zwischen Kopf und Rücken ausfüllen müssen, allerdings hatten die Bettgestelle entweder einen metallischen Aufsatz, waren aus Holz, Elfenbein oder aus Stein. Welches Material auch bevorzugt wurde, alle Ausführungen hatten einen Rundbogen, auf den die Ägypter den Kopf zur Nachtruhe legten. Die starre Position auf dem harten Kissenbogen kann weder gesund noch komfortabel gewesen sein.

Griechen und Römer

Das ägyptische Bett wurde durch die Griechen und Römer weiterentwickelt. Das Kopfkissen entwickelte sich deutlich weiter. Wissenschaftlich gesichert ist, dass beide Kulturen Tierfelle, Leinen, Leder und Pflanzen als Materialien für Decke und Kissen nutzten. Für vermögende Personen bestand die Schlafstatt bereits aus einem echten Bettgestell, das mit den genannten Materialien ausstaffiert war.

Kult, kann man es nennen, was die Römer in Sachen Schlafstatt betrieben. Viel Wert wurde auf Matratzen, Decken, verzierte Bettgestelle und natürlich auf Kissen gelegt. Typisch waren Kissen aus Leder oder Gewebe, die jeweils mit Pflanzenresten, Schilf, Heu, Federn oder anderen Materialien gefüllt waren. Die Römer kannten auch bereits das Ehebett, das Krankenbett und zum Aufbahren das Totenbett.

Kissen im Mittelalter 

Das sogenannte „finstere Mittelalter“ war in Europa in vielen Bereichen und auch beim Bett ein ziemlicher Rückschritt. Der größte Teil der Bevölkerung hatte ein Schlaflager aus Stroh. Bettgestelle, ob gezimmert oder geschmiedet, waren speziell in Mitteleuropa selten und wenn es sie gab, dann nur für hochrangige Persönlichkeiten. Abstufungen waren ein Holzkasten oder Felle und Teppiche auf dem Boden. Nicht selten teilten sich mehrere Personen eine Schlafstätte. Die Kissen in dieser Zeit ähnelten denen der Antike. Gefüllte Säcke oder Stoffe, die mit Stroh, Laub, Pflanzenfasern oder Tierhaaren gefüllt waren.

Die uneinheitliche Entwicklung zeigte in den reichen Städten Südeuropas schon Himmelbetten mit prunkvollen Kissen aus Seidenbezügen, während die Bevölkerung in weiten Teilen Europas noch sehr rückständig lebte.

Daunenkissen

Im 13. Jahrhundert verbreiteten sich die Bettgestelle mit Matratzen, Decken und Kissen etwas mehr, blieben aber immer noch meist vermögenden Menschen vorbehalten. Die arme Bevölkerung schlief weiter auf den schon beschriebenen Schlafstätten. Bei den Kissen aber gab es eine interessante Entwicklung, die die römische Tradition fortsetzte: Daunen und Federn waren Füllungen für schön genähte und teilweise auch aufwendig bestickte Kissen. Diese Kissen waren typischer Bestandteil des Bettes und wurden je nach der Art des Nähens als „Ohrkissen“ bezeichnet. Das moderne Federkissen war geboren. Ab dem 18. Jahrhundert erkannten einige Unternehmer die Marktchance von Federkissen und -decken. Die Kissen wurden in großen Mengen produziert und auch die Arbeiter konnten sich Federkissen und Decken leisten. Das Federbett wuchs zum Standard des Schlafens heran.

mySheepi® fragt: Andere Länder andere Kissen? 

Ähnliche Entwicklungen in der Geschichte des Kissens gab es auf der ganzen Welt. Der Ursprung für die Herausbildung von Kissen in Europa liegt in den römischen Schlafstätten nach ägyptischem Vorbild.

China und Japan

In China und Japan lagen die Menschen lange Zeit auf Kissen aus Holz, Porzellan oder Edelstein. Einige Stämme in Afrika bauten sich Holzkonstruktionen, um den Kopf nachts darauf ablegen zu können. Man vermutet, dass Sie so das Eindringen von Insekten in Ohren und Nase verhindern wollten. Auch weiß man, dass im nördlichen Südamerika einige Indianerstämme den Kopf zum Schlafen auf Totenschädel ihrer Ahnen legten.

mySheepi® fragt: Wie sehen die heutigen Kissen aus?

in der heutigen Zeit werden Kissen in den verschiedensten Variationen und für jede Lebenslage angeboten und die Geschichte des Kissens wird sicher nie abgeschlossen sein. Eine relativ junge Entwicklung sind Kissen aus Kunstfasern aller Art, die erst seit wenigen Jahrzehnten die Betten erobern. Ob Polyester, Kaltschaum, Latex, Gel, Kamelhaare, Schurwolle, Daunen und Federn oder Dinkel und andere Pflanzenstoffe, die Auswahl an Kissenfüllungen deckt heute scheinbar die komplette Entwicklungsgeschichte des Kopfkissens ab. Auch wenn das Angebot der Füllungen sehr breit ist, im Fokus der Kissenhersteller stehen in erster Linie die ergonomische Lage des Kopfes und des Nackens. Unser mySheepi®, welches nach aktuellen gesundheitlichen Erkenntnissen entwickelt wurde, gehört in die erste Reihe der Kissenenneuheiten – probiert es aus! 

mySheepi® fragt: Was ist ein Kissenmenü?

Hotels möchten ihre Gäste nicht nur mit hervorragendem Zimmerservice, ungewöhnlicher Einrichtung und besonderen Wellnessangeboten betören, seit einiger Zeit gibt es sogar ein Menü für das Kopfkissen. 

Führende Hotels haben erkannt: Ohne einen guten, gesunden Schlaf nutzt das ganze Verwöhnprogramm des Hotels nichts. Deshalb bieten sie nun eigene "Kissen-Menüs" an, wie sie der Hotelverband nennt. Zusätzlich zu den Standardausführungen kann der Gast aus unterschiedlich großen und dicken Kissen das für sich optimale Kopfkissen wählen.

Für das leibliche Wohl ist nun nicht mehr nur der Sternekoch verantwortlich, denn Hotels wie das Conrad/Chicago, das Hotel The Benjamin/New York oder das Adlon/Berlin, um nur Beispiele zu nennen, sind ganz vorne mit dabei, wenn es um die „Bewirtung des Kopfes“ geht. Viele exquisite Hotels legen für den Hotelgast ein sogenanntes „Hotel Pillow Menue" oder Kissen-Menü aus. Dieses enthält nicht nur die Wahl zwischen hartem und weichem Kissen, sondern eine ganze Palette von kopfunterstützenden Ausführungen, aus denen der Gast sein Liebstes wählen kann: Gesundheitskissen a la Carte!

Die Auswahl ist riesig und sicherlich werden einige Gäste nur aus Spaß ein ungewöhnliches Kissen ausprobieren. Doch es gibt sie, die Nackenverspannten, die Rücken-, Bauch- oder Seitenschläfer und sie alle müssen sich nicht mehr um Komfort sorgen, sondern können aus vielen Variationen von Kissen und besonderen Materialien wählen. Wolle, Zirbe, hypoallergen oder vielleicht doch nur Daune? Das Kissen-Menü der anspruchsvollen Hotels lässt jedes „Schläferherz“ höherschlagen. Fragt doch beim nächsten Hotelbesuch nach mySheepi®, vielleicht habt Ihr Glück und Ihr findet es im Menü… Und wie praktisch wäre es für Gäste, das mySheepi® nach beendetem Aufenthalt gleich in der Hotellobby kaufen zu können.

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